Im September 2008 fand ich dieses Fahrzeug, einen Subaru Legacy Turbo Baujahr 1991, in einer Scheune.

Da es schon immer mein Traum war dieses Fahrzeug zu besitzen, schaute ich es mir genauer an.

Der Legacy war leider extrem beschädigt, Frontschaden durch Unfall, etliche Kratzer und Dellen an den Seiten, extremer Rostbefall am Unterboden und Radläufen.

Trotzdem machte ich es mir zur Aufgabe dieses Fahrzeug wieder aufzubauen.

Als erstes wurde der Unfallschaden behoben.

Anschließend wurde, in wochenlanger Arbeit, die gesamte Karosserie entrostet, sprich der komplette Unterboden, Türen, Kotflügel, Radläufe (neu geschweißt) usw. und anschließend mit Unterboden- und Rostschutz behandelt bzw. konserviert.

 

Als es nun so langsam kalt und frostig draußen wurde (November) transportierten wir “Emma” in die Garage, um dort alle weiteren nötigen Arbeiten im trocknen und warmen zu erledigen.

Als nächstes wurde die gesamte Bremsanlage demontiert und gereinigt, entrostet und anschließend lackiert (rot).

 

 

Nachdem dann endlich die gesamte Bremsanlage fertig lackiert und wieder angebaut wurde, durfte ich noch beide Querlenker tauschen (Grund: durchgerostet).

Danach wittmete ich mich dem Motor zu, er wurde von den Jungs aus der Ortsansässigen Subaru Werkstatt (Schöne grüße!) komplett Überholt und wieder fit gemacht. Anschließend reinigte ich die Ansaugbrücke und lackierte diese ebenfalls rot.

Nach diesen einigermaßen entspannenden arbeiten, befasste ich mich nun mit den Radläufen, da diese teils völlig durchgerostet waren entschloss ich mich dazu diese neu zu schweißen.

Anschließend wurde die Heckblende gecleant und in den Türen und Einstiegsleisten (Schweller) gesandstrahlt.

Nachdem diese arbeiten erledigt waren baute ich “Emma” wieder größtenteils zusammen, auch die Anbauteile vom Motor sowie das Ansaugsystem und ABS.

Anschließend füllte ich alle Flüssigkeiten ein und wir konnte den Motor das 1. Mal seit 2 Jahren wieder laufen lassen.

Hier das Video dazu !!!

Leider lief auch hierbei nicht alles glatt, die Benzinleitungen hinten waren alle samt undicht und weggegammelt, somit mussten diese auch getauscht werden.

Nach der Reparatur der Benzinleitungen war eigentlich der AU/HU geplant, allerdings wurde daraus nichts, nach einem letzten Bremsentest viel mir ein ungewöhnliches tropfen unterm Fahrzeug auf, Ergebnis: Bremsleitungen geplatzt.

Also wurden diese auch erneuert !

Nach der Reparatur war es endlich soweit, der TÜV Termin (Nr. 1).

Leider durfte ich nochmal antreten da die ich die falschen Scheinwerfer verbaut hatte (brauchte welche mit Leuchtweitenregulierung) und das Traggelenk VA rechts ausgeschlagen war!

Also fix neue Scheinwerfer und ein Traggelenk besorgt und eine Woche später erneut zum TÜV.

Diesesmal ohne Mängel durch AU und HU gekommen und sogar ein Lob des Prüfers erhalten über den guten Zustand des nun doch schon 18 Jahre alten Fahrzeugs

Anschließend verbaute ich noch diverse Modifikationen und bördelte die Radläufe bevor es dann zum lackierer ging.

Dort befindet sich das Fahrzeug noch.